Schul- und Hausordnung



Schule Würenlingen

 
 

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Schul- und Hausordnung

der Schule Würenlingen




Mithilfe dieser Schulordnung und mit fairem Verhalten

  1. schaffen wir eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen können;

  2. sorgen wir für einen ungestörten Schulbetrieb;

  3. können wir Anlagen und Mobiliar schonend benützen.


Was du ausserdem beitragen kannst:

  1. Dein Benehmen und deine Einstellung prägen die Stimmung im Schulhaus und formen das Bild unserer Schule in der Öffentlichkeit;

  2. Mit Freundlichkeit und Anstand macht jede Begegnung unter verschiedenen Menschen Freude: auf dem Pausenplatz, im Unterricht und in der Freizeit;

  3. Hilf mit, deine Umgebung und den Schulweg sauber zu halten.



Liebe Schülerin, lieber Schüler

Für alle persönlichen Anliegen, Fragen, Anregungen, Klagen und Gesuche wendest du dich an deine Klassenlehrerin oder an deinen Klassenlehrer. Fragen, die ein bestimmtes Fach betreffen, richtest du am besten zuerst an die betreffende Fachlehrerin oder an den betreffenden Fachlehrer.



1.    Schulweg

Das Verhalten der Schüler und Schülerinnen auf dem Schulweg ist Eltern- und Erziehungssache.

1.1  Unterstufe: Unterstufenkinder kommen zu Fuss in die Schule.

1.2  Mittel- und Oberstufe: Die Benützung von Fahrrädern, von fahrzeugähnlichen Geräten (fäG) wie  Kickboards, Rollbrettern und Inline-Skates etc. und von Mofas (nur OS) sowie die vorschriftsgemässe Ausrüstung der Fahrzeuge und das Fahrverhalten unterstehen der Verantwortung der Eltern.

1.3  Oberstufe:  Für den Schulweg dürfen Mofas nur von auswärtigen Schülerinnen und Schülern benützt werden. Sie benötigen dafür eine Bewilligung der Schulleitung.

1.4  Auf dem ganzen Schulareal besteht ein allgemeines Fahrverbot. Die Zufahrt zu den Abstellplätzen ist gestattet. Schülerinnen und Schüler haben ihre fäG auf den zugewiesenen Orten abzustellen.

1.5  Die Schulleitung legt in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft einen „Velorayon“ fest. Nur Schülerinnen und Schülern aus diesem Rayon steht ein Veloabstellplatz auf dem Schulareal zur Verfügung. Begründete Ausnahmen können durch die Schulleitung bewilligt werden.

1.6  Die Velo- und anderen Abstellplätze sind keine Aufenthaltsorte. Jegliches Hantieren an fremden Fahrzeugen und fäG ist verboten.


2.    Schulareal

2.1  Das Schulareal umfasst die Schulhäuser, die Pausenplätze und zugehörige Grünflächen, das Biotop, die Sportanlagen sowie die Kindergärten und deren Aussenanlagen.

2.2  Während der gesamten Unterrichtszeit ist das Verlassen des Schulareals ohne ausdrückliche Bewilligung nicht gestattet.

2.3  Der Genuss von Alkohol, Nikotin und Drogen jeder Art ist den Schülerinnen und Schülern verboten.

2.4  Die Benützung von Mobiltelefonen und anderen Bild- und Tonaufnahmegeräten ist an der Schule verboten. Mitgeführte elektronische Geräte sind ganz auszuschalten. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe geben ihre Mobiltelefone und ihre anderen elektronischen Geräte zu Unterrichtsbeginn der Lehrperson ab. Nach Beendigung des Unterrichts werden die erwähnten Geräte zurückgegeben..

2.5  Es ist verboten, gefährliches oder störendes Spielzeug und Waffen jeglicher Art in die Schule mitzunehmen. Das Abbrennen von Feuerwerks- und Knallkörpern ist verboten.


3.    Pausen

3.1  Die Schülerinnen und Schüler verbringen die grossen Pausen im Freien. Der Aufenthalt im Klassenzimmer während der grossen Pausen ist nur mit Erlaubnis der betreffenden Lehrperson gestattet.

3.2  Für das Verbringen der Pause steht den Schülerinnen und Schülern das gesamte Schulareal mit Ausnahme der Veloabstellplätze, der Parkplätze sowie der Leichtathletik-Anlagen (Schulanlage Weissenstein) zur Verfügung.

3.3  Bei Pausenende begeben sich die Schülerinnen und Schüler unverzüglich zum Unterrichtsort.

3.4  Abfälle gehören in die entsprechenden Abfallbehälter.


4.    Verhalten im Schulhaus

4.1  Herumrennen im Schulhaus ist nicht gestattet. Brüstungen und Treppengeländer dürfen weder als Sitzgelegenheit noch als Rutschbahn benutzt werden.

4.2  In den Schulzimmern, nicht aber in den Werkstätten, müssen Hausschuhe getragen werden. Die Jacken gehören an die Kleiderhaken und die Schuhe in die Ablage.

4.3  Schülerinnen und Schüler tragen in der Schule angemessene Bekleidung und halten dabei die Regeln des Anstands und des guten Geschmacks ein. Die Eltern übernehmen dabei ihren Teil der Erziehung.

4.4  Es ist untersagt, fremdes Eigentum der Mitschülerinnen und Mitschüler zu verstecken, zu beschädigen oder zu entwenden.

4.5  Kaugummis und Schleckwaren dürfen in den Schulräumen nicht konsumiert werden.


5.    Mobiliar, Lehrmittel und Einrichtungen

5.1  Zu Schulmaterial, Mobiliar, Gebäuden und Pausenplatzbepflanzung ist Sorge zu tragen.

5.2  Beschädigtes und verlorenes Schulmaterial wird auf Kosten der fehlbaren Schülerinnen und Schüler ersetzt.

5.3  Mutwillige Beschädigungen an Gebäuden, Mobiliar und fremdem Eigentum werden auf Kosten der Verursacher instand gestellt.

5.4  Bei unabsichtlicher oder fahrlässiger Beschädigung von Mobiliar und Einrichtungen wird über die Entschädigung fallweise entschieden.


6.    Versicherungen

6.1  Versicherung gegen Unfall und Krankheit ist Sache der Eltern.

6.2  Die Schule übernimmt für Verlust oder Beschädigung von Eigentum der Schülerinnen und Schüler keine Haftung.


7.    Absenzen, Urlaub

7.1  Als Entschuldigungsgründe für das Fehlen im Unterricht gelten vor allem Krankheit und Unfall.

7.2  Arzt- und Therapiebesuche sind wenn möglich in der unterrichtsfreien Zeit anzusetzen.

7.3  Gemäss §38 Abs.1 des Schulgesetzes hat die Schülerin oder der Schüler auf Ersuchen der Eltern (mindestens 2 Tage im Voraus) Anspruch auf einen freien Schulhalbtag pro Quartal.

7.4  Für Ferienverlängerungen oder einen längeren Urlaub ist die Schulpflege zuständig. Das schriftliche Urlaubsgesuch muss spätestens 4 Wochen vor Beginn des gewünschten Urlaubs der Schulpflege vorgelegt werden.

7.5  Der während einer Absenz versäumte Lehrstoff und die Hausaufgaben sind nachzuholen.

7.6  Bei voraussehbarer Abwesenheit ist die „Versäumnis-Entschuldigung“ im Absenzenbüchlein vollständig ausgefüllt von den entsprechenden Lehrpersonen vorgängig unterschreiben zu lassen.

7.7  Bei nicht voraussehbaren Absenzen sind folgende zwei Schritte zwingend zu tätigen. Wird einer dieser beiden Schritte unterlassen, erfolgt die Erfassung der Absenz unter der Rubrik ‘unentschuldigt‘

  1. Es braucht möglichst noch vor dem Unterricht eine schriftliche oder telefonische Meldung, welche deklariert, dass das Kind fehlt (Aufsichtspflicht – Schule und Eltern wissen, wo das Kind ist). Diese Meldung hat bis zum 18. Geburtstag des Kindes in jedem Fall durch die Eltern zu erfolgen.

  2. Gleichzeitig oder anschliessend braucht es eine schriftliche Meldung, die den Grund für die Absenz ausweist (Schulpflicht – Schule und Eltern wissen, weshalb ein Kind den Unterricht nicht besucht oder nicht besucht hat). Dies kann nachträglich erledigt werden, muss aber in jedem Fall schriftlich, in angemessener Form, unaufgefordert und bis zum 18. Geburtstag des Kindes zwingend durch die Eltern mittels Eintrag ins Absenzenbüchlein oder Abgabe eines Arztzeugnisses erfolgen. Diese Meldung muss der Klassenlehrperson spätestens am dritten Tag nach der Rückkehr des Kindes in den Unterricht abgegeben werden.


8.    Konsequenzen bei Nichtbeachten der Schulordnung

8.1  Schülerinnen und Schüler, welche die Bestimmungen dieser Schulordnung nicht einhalten und den Weisungen von Lehrerschaft, Hauswarten, Schulleitung und Schulpflege nicht Folge leisten, werden bestraft. Verstösse werden erfasst und können Auswirkungen auf die Beurteilung der Sozialkompetenz haben.

8.2  Die Lehrpersonen können bei Verstössen gegen die Punkte 2.3, 2.4 und 2.5 dieser Schulordnung Gegenstände vorübergehend beschlagnahmen sowie weitere Massnahmen einleiten. Die Eltern und/oder die Schulleitung werden durch die Lehrperson informiert.


Diese Schulordnung tritt am 1. August 2013 in Kraft.

Schulpflege und Schulleitung